Meine Rüstung im Alltag: Die Lederjacke

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Ob roter Lippenstift, High Heels oder – wie in meinem Fall – die Lederjacke, wir alle haben unsere persönliche Rüstung für den Alltag. Sie gibt uns Selbstvertrauen, Stärke und das Gefühl, sich jeder Herausforderung stellen zu können. Warum das meiner Meinung nach nichts mit Oberflächlichkeit zu tun hat und weshalb meine Alltagsrüstung ausgerechnet die Lederjacke ist, verrate ich Euch in diesem Post.

Die Lederjacke und ich – eine Zeitreise

Meine Essentials: Skinny Jeans, Biker Boots und – natürlich – Lederjacke

Mein Faible für Lederjacken begann bereits sehr früh. Schon im Alter von etwa 13 Jahren trug ich meine Erste. Sie hatte aufgenähte Patches und rote Details. Mensch, fühlte ich mich cool, wenn ich sie trug. Wenige Jahre später bekam ich in Italien eine von Hand genähte, eher minimalistische Lederjacke, auf die ich mächtig stolz war. Ich trug sie jahrelang, bis sie mir letztendlich zu klein wurde. Zu meinem Schulabschluss kaufte ich mir dann eine Neue, die vom Stil her etwas rockiger war. Sie hatte Nieten, die unter dem Leder befestigt waren und bekam dadurch eine einzigartige Struktur. Letztes Jahr kaufte ich mir dann eine weitere, etwas modernere Lederjacke, die vom Stil her an ein Modell von Allsaints erinnert (bis heute träume ich von dieser hier!). Mit den letzten beiden Jacken entdeckte ich auch so langsam meine Uniform: Biker Boots, Skinny Jeans, Lederjacke und Pilotenbrille. Mit diesem Look fühle ich mich bis heute unbesiegbar und zu 100% wie ich selbst. Die Kombination aus Material, Farbe (immer schwarz), hochwertiger Verarbeitung und Schnitt verhelfen mir innerhalb von Sekunden zu mehr Selbstbewusstsein. Meine Liebe zu diesem Kleidungsstück ist also keineswegs ein One-Night-Stand, aber ist das denn nicht alles schrecklich oberflächlich?

Kleidung ist mehr

Um gleich auf den Punkt zu kommen: nein. In meinen Augen ist es absolut nicht oberflächlich, sich durch ein Kleidungsstück selbstsicherer zu fühlen. Oftmals lese ich, dass Selbstvertrauen, Mut und Stärke von innen kommen und das ist definitiv richtig. Aber dennoch gehören auch äußere Einflüsse dazu. Das kann Anerkennung von einem geliebten Menschen sein, motivierende Texte, oder eben auch Kleidung. Ich kann mit einem paar Schuhe ebenso viel verbinden, wie mit einem Foto. Vielleicht trug man diese Schuhe, als man stolz sein Bachelorzeugnis entgegengenommen hat, oder sie verhalfen einem zu innerlicher (und äußerlicher) Größe während einer Gehaltsverhandlung. Egal wie, Kleidung weckt Emotionen und Erinnerungen. Haben denn nicht vielleicht auch Eure Familienmitglieder Babykleidung aufgehoben und Euch voller Freude und Nostalgie gezeigt? Ich bin mir sicher, dass der gelbe Body nicht nur wegen seines süßen Musters aufgehoben wurde. (; Warum sollte es also abseits des Krabbel-Alters anders sein?

Ihr seht, Mode und Kleidung mögen auf den ersten Blick oberflächlich erscheinen, aber bei genauerer Betrachtung steckt noch so viel mehr dahinter. Denn wenn mein Selbstbewusstsein mal nicht voll auf der Höhe ist, weiß ich, dass ein einfacher Griff in den Schrank so manch kleines Wunder bewirken kann.

Habt ihr auch Kleidungsstücke, die Euch sofort ein gutes Gefühl geben, oder mit denen Ihr besondere Ereignisse verbindet?

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